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Sprecher

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Noma Bar

Grafikdesigner, Illustrator, Künstler

Noma Bar wurde durch seine smarten und humoristischen Darstellungen weltweit bekannt – etwa von kulturellen und politischen Ikonen wie Albert Einstein, Shakespeare, Nelson Mandela und George W. Bush. Seine Bildelemente gehen häufig ineinander über – Ironie und Hintersinn sind dabei oft erst auf den zweiten Blick zu erkennen

Hunderte Illustrationen des gebürtigen Israelis wurden in bedeutenden Medien wie Time Out London, BBC, Random House, The Observer, The Economist und Wallpaper veröffentlicht – aber auch Kampagnen für Google, Coca-Cola, Mercedes-Benz und Apple finden sich in seinem Portfolio.

Bar selbst sieht seine Arbeiten schlicht als Werkzeug der visuellen Kommunikation: „Maximale Kommunikation mit minimalen Elementen“. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Gold Clio für seine 3D-Animation im New York Presbyterian Hospital und der Yellow Pencil der D&AD für seine Ausstellung „Cut It Out“ beim Londoner Design Festival.

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Ditte Lysgaard Vind

Designerin

Ditte Lysgaard Vind ist Designerin und renommierte Expertin für Kreislaufwirtschaft. Sie arbeitet für eine Welt in der Produktion und Verbrauch keine negativen Auswirkungen auf unser Klima und unsere Gesundheit haben. Wo es Abfall nur als Ressource gibt.

Die Co-Autorin des „A changemaker’s guide to the future“ ist geschäftsführende Gesellschafterin von The Circular Way, einer strategischen Beratungsfirma der Lendager Group, deren Vision es ist, das Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit Voraussetzungen sind – keine Gegensätze. „Circular economy is about creating the world of tomorrow with the waste of today.“

Ditte ist Mitglied der Geschäftsleitung der Königlich-dänischen Akademie der Schönen Künste und Schulen für Architektur, Design und Naturschutz sowie des Danish Design Council. Im Zentrum ihres Wirkens steht das Anliegen, mit der Transformation zur Kreislaufwirtschaft, zukunftssichere Unternehmen und Gebäude zu schaffen.

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Christina Varvia – Forensic Architecture

Architektin und Forscherin

Christina Varvia ist stellvertretende Direktorin von Forensic Architecture – einem Londoner Künstler- und Recherchekollektiv, welches sich die Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen auf die Fahne geschrieben hat. Forensic Architecture entwickelt dazu neue technologisch-forensische Methoden und architektonische Beweistechniken.

Varvia erstellte beispielsweise die videoanalytische Dokumentation des Bombenangriffs der Hamas in der Gaza-Stadt Rafah im Jahr 2014. Zu weiteren bedeutenden Projekten zählt die 3D-Rekonstruktion eines syrischen Gefängnisses in Zusammenarbeit mit Amnesty International.

Varvia ist Mitglied des Technologiebeirats des Internationalen Strafgerichtshofs und studierte Architektur an der University of Westminster und der AA School of Architecture in London, wo sie derzeit auch in der Lehre tätig ist.

Bildnachweis: Simone Rowat (Porträt)

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Reet Aus

Modedesignerin

Reet Aus ist promovierte Modedesignerin und Umweltaktivistin. Die Pionierin im Bereich des industriellen Mode-Upcyclings entwickelte eine Zertifizierung, um ihr Wissen an Marken und Fabriken weiterzugeben und gründete eigene Kollektionen. Ihr Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck der Modebranche zu verringern und zu zeigen, dass tiefgreifende Veränderungen möglich sind.

Während ihrer wissenschaftlichen Arbeit stellte die Estin fest, dass es nur einen Weg gibt, zu einer weniger schädlichen Modebranche beizutragen – von innen. Durch ihr Verständnis für die gesamte Produktionskette war sie in der Lage, Transparenz in den Bereich der produktionsbedingten Textilabfälle zu bringen, der eines der größten Probleme darstellt und gleichzeitig recht unbeachtet ist.

Tausende Fabriken in der Dritten Welt produzieren nicht nur Kleidung für große Unternehmen, sondern auch viele Tonnen Giftmüll, was erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Daher werden die Produkte der „Reet Aus Collection“ nur aus Produktionsresten hergestellt. So wird Design als Lösung eingesetzt, um Abfall zu vermeiden.

Bildnachweis: Mark Raidpere (Bild Mitte)

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Nikita Diakur

Filmemacher und Animationskünstler

Nikita Diakur studierte Animation am Royal College of Art in London. Inzwischen lebt und arbeitet er als unabhängiger Regisseur und Produzent in Mainz. Das Markenzeichen seiner Filme ist eine auf Computersimulation und Zufall basierende Animationsmethode, die Spontanität und Fehler einschließt.

Der gebürtige Russe konnte mit seinen letzten Projekten „Ugly” und „Fest” diverse Awards gewinnen und war damit auf Filmfestivals in der ganzen Welt vertreten. Mit seinen innovativen Erzählungen stellt er Formate und Stile infrage. Seine Geschichten erzählen von bizarren Charakteren und unberechenbarer Physik. Das Ergebnis ist eine Überraschung.

Er hält regelmäßig Vorträge und Workshops wie z. B. auf dem Playgrounds Festival oder an der Kunstakademie Berlin. Außerdem war er Teil des Artists-in-Residence Programms im Q21 in Wien und ist Mitglied der Europäischen Filmakademie.

Bildnachweis: Ramon Haindl (Porträt)