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Sprecher

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Alison Killing

Architektin

Weil sie es liebt, Dinge zu bauen, wurde Alison Killing Architektin. Sie arbeitete in den Bereichen Architektur und Öffentlicher Raum für eine Vielzahl internationaler Designbüros. Heute forscht und designt ihr Büro Killing Architects in den Bereichen Architektur und Urbanismus.

Ihr Projekt „Migration Watch“ erzählt die Geschichte von Flüchtlingen und Migranten und richtet den Blick auf die Hintergründe ihres Weges. Dabei werden echte menschliche Geschichten, neue Literatur, immersive Visualisierungen von Daten und akademische Forschung zusammengebracht.

Teresa Sdralevich

Illustratorin und Plakat-Designerin

Teresa Sdralevichs Arbeit behandelt soziale, politische und kulturelle Themen. Dabei ist ihr Lieblingsmedium (immer noch) das Plakat, oft auf eigene Faust gedruckt und im großem Stil verteilt. Sie ist Autorin verschiedener Bildbände für Erwachsene und für Kinder, die vor allem in Italien erschienen sind. Sdralevich hat an vielen internationalen Plakat Veranstaltungen teilgenommen, ihre Arbeiten wurden bei vielen Events sowohl in Italien als auch im Ausland veröffentlicht.

In den vergangenen Jahren hat die Illustratorin und Designerin außerdem viele Workshops mit Studenten und Kindern in ganz Europa organisiert. Sie konzentriert sich auf Low-Fi-Politikplakate und zu ihren Bühnen zählen auch Live-Print-Events, wie die in letzter Zeit sehr beliebten “Protestencils”.

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Mario Lombardo

Kommunikationsdesigner

Mit mehr als 100 nationalen und internationalen Awards ausgezeichnet gehört Mario Lombardo zu den wichtigsten Gestaltern und Kommunikationsdesignern der Gegenwart. Seine Arbeiten bewegen sich im kulturellen Kontext von Musik, Mode, Fotografie, Design, Architektur, zeitgenössischer Kunst und TV. Stilistische und disziplinäre Grenzen überwindet er spielerisch und schafft so neue Zusammenhänge zwischen Sprache, Raum, Ästhetik, Material und Poesie.
(Portrait: © Gregor Hohenberg)

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Maria Reimer

Politikwissenschaftlerin

Maria Reimer hat „Jugend hackt“ gegründet, um die technologische und ethische Ausbildung junger SchülerInnen nicht dem Zufall zu überlassen. Das gemeinnützige, preisgekrönte Förderprogramm für junge Menschen kommt inzwischen weltweit zum Einsatz. Die Politikwissenschaftlerin hat zum Thema Innovationsfähigkeit des föderalen Bildungssystems geforscht und arbeitet ehrenamtlich für Transparency International. 2015 hat EDITION F Maria Reimer in die Reihe der „25 Frauen für die digitale Zukunft“ gewählt.

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FLORIS KAAYK

Animations- und Filmregisseur

Der Filmemacher Floris Kaayk zeigt in seinen crossmedialen Geschichten den technischen Fortschritt auf ambivalente Weise. Seine unorthodoxe Art der Filmproduktion hat ihm 2012 den Preis der Stadt Den Haag als Ehrenbotschafter der „Creative City“ eingebracht. 2016 wurde er mit dem Niederländischen Filmpreis für sein Projekt „The Modular Body“ ausgezeichet. The Modular Body ist eine Online-Science-Fiction Geschichte über OSCAR, einen lebenden Organismus, der aus menschlichen Zellen gebaut wurde.

hakkens

Dave Hakkens

Designer und Erfinder

Der Produktdesigner Dave Hakkens will mit seiner Arbeit das Bewusstsein für Recycling und Umweltbewusstsein in den Fokus der Allgemeinheit rücken. Mit „Precious Plastic“, seinem eigens entwickelten Open-Source-Projekt, bietet er Privatmenschen die Möglichkeit, aus Plastikmüll etwas völlig Neues herstellen zu können. Diese Recyclingmaschine kann mit herkömmlichen Werkzeugen und Materialien hergestellt werden. Schon 2013 hat Dave Hakkens mit dem Projekt „Phonebloks“ große mediale Aufmerksamkeit erlangt. Auch hier ist der Ursprungsgedanke des Konzepts die Müllreduktion – respektive weniger Elektroschrott. So kann sich jeder Nutzer sein eigenes modulares Smartphone per Baukastenprinzip selbst zusammenstellen.

bazon

Prof. Bazon Brock

Denker und Kunsttheoretiker

Bazon Brock, selbsternannter Denker im Dienst und Künstler ohne Werk, ist emeritierter Professor am Lehrstuhl für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal. Der Erfinder der Methode des „Action Teaching“, bei dem der Seminarraum zur Bühne für Selbst- und Freminszenierungen wird, hatte zahlreiche weitere Professuren inne und bekam diverse Ehrendoktorwürden verliehen. Brock begründete die documenta-Besucherschulen, gilt als Vertreter der Fluxus-Bewegung und ist Gründer der „Denkerei / Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen“.